Vor dreißig Jahren stieg das erste Mal der eigenartige Duft einer weichen Tonmasse in meine Nase. Damals ahnte ich nicht, wie diese flüchtigen Moleküle sich in meiner Nase, meinem Kopf und schließlich in meinem Leben einnisten und dieses verändern sollten.

Getrieben von Entdeckerlust versuchte ich alles auszuloten, was mit diesem Material möglich schien. Heute, nach dreißig Jahren bin ich immer noch eine Getriebene, aber dazugekommen ist die Ehrfurcht vor den Gesetzmäßigkeiten der Chemie und der Physik, die mit dem Material und den thermischen Prozessen verbunden sind. Noch immer versuche ich an Grenzen zu gehen, zu wagen, was andere nicht gewagt haben, neue Techniken zu entdecken.

Ich habe die Lust, die Last und die Leidenschaft dieser eheähnlichen Verbindung kennen gelernt. Momente des Glücks und Momente der Niedergeschlagenheit.
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